Ein Dashboard mit zwölf Zahlen ist verwirrend. Welche bewegen Entscheidungen, welche sind Deko? Einige Analytics-Kennzahlen digitaler Speisekarten verändern den Betrieb, andere sind Rauschen. Hier die fünf, die zählen.
1. Aufrufe — nur im Kontext nützlich
Rohe Aufrufe sind nichts wert. Erst im Verhältnis zu den Gedecken werden sie aussagekräftig. Gesund: Aufrufe/Gedeck = 1,4-2,2. Über 3: Gast sucht verzweifelt; Strukturproblem. Unter 1,0: Karte wird gar nicht geöffnet.
2. Sitzungsdauer — strukturelles Signal
Gesunde Karten: 38-65 Sekunden pro Sitzung. Darunter: Gast scant nicht wirklich. Darüber: Wahl fällt schwer — zu viele Kategorien oder zu schwache Beschreibungen.
3. Top-geklickte Gerichte
Goldgrube fürs Menu Engineering. Decken sich Ihre Top 5 Klicks mit Ihren Top 5 Margen? Wenn nicht: umpositionieren. Die untersten 20% sind Rauschen — entfernen hebt Umsatz oft um 5-8%.
4. Bestellconversion (Platinum)
Bei Tischbestellung: Aufruf → abgeschlossene Bestellung ist kritisch. Gesund 55-72%. Unter 40%: Menüstruktur, Warenkorb-UI oder Checkout reibungsbehaftet.
5. Absprung — stündlich lesen
Gesamtbouncerate täuscht. Die stündliche Verteilung spricht klar. In den Stoßzeiten sollte Bounce unter 25% sein. Nach 22 Uhr ist 50%+ normal.
Plattformen wie thMenu zeigen diese fünf Kerngrößen mit WoW- und MoM-Vergleich. 30 Minuten pro Monat reichen — fünf Metriken, drei Aktionen, kontinuierliche Verbesserung.
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