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tips2026-11-135 Min. Lesezeit

Beilagen-Cross-Selling im digitalen Menü: Der unauffällige Umsatzhebel

Wie McDonald's "Pommes dazu?"-Frage seit 1972 zum digitalen Checkout passt — Fallstudie: Bestellpositionen von 2,4 auf 3,1 gesteigert.

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thMenu Team

thmenu.com

Ein 16-Tisch-Restaurant in Konya fügte am Checkout drei Beilagenvorschläge hinzu: Reis, Ayran, Salat. Nach drei Wochen stieg die Anzahl der Positionen pro Bestellung von 2,4 auf 3,1 — ein Umsatzplus von 18%. Speisekarte und Personal blieben gleich.

Die McDonald's-Formel von 1972

"Pommes dazu?" bringt McDonald's jährlich rund eine Milliarde Dollar. Die Mechanik: nach der Hauptentscheidung ein günstiges, margenstarkes Add-on vorschlagen. Aufwand des Gastes: Ja oder Nein.

Digital übertragen heißt das: Beim Checkout erscheint ein "Passend dazu"-Panel mit 2-3 Beilagen. Branchendurchschnitt der Akzeptanz: 22-34%.

Einrichtung in thMenu

Pro Hauptgericht eine "Empfohlene Beilagen"-Liste (max. 3 Einträge). Im Checkout werden die passenden Vorschläge aus dem Warenkorb gemerged angezeigt.

  • Preisgrenze: Beilagen unter 25% des Hauptpreises
  • Anzahl: 2-3 (mehr erzeugt Entscheidungsmüdigkeit)
  • Optik: Mini-Thumbnail mit One-Tap-Hinzufügen

Welche Beilagen konvertieren?

Getränke konvertieren bei 31%, Beilagen (Reis/Salat) bei 26%, Desserts bei 14%. Desserts gehören nicht in den Checkout, sondern in den Bestellverfolgungs-Bildschirm während der Wartezeit.

Ayran konvertierte im Konya-Fall mit 38% am höchsten — kulturell gesetzt, das Menü musste nur erinnern.

FAQ

Wirkt Cross-Sell aufdringlich? Nicht bei 2-3 Vorschlägen mit sichtbarem "Nein danke" — Gäste empfinden es als Hilfe.

Welche Umsatzwirkung? 18% Umsatzplus in einem 16-Tisch-Lokal entspricht etwa 25-40 K Euro jährlich zusätzlich.

Welche Artikel eignen sich? Margenstarke, vorbereitungsarme, kulturell passende Produkte: Getränke, Brot, Salat, Reis.

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