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tips2026-06-287 Min. Lesezeit

Digitale Menü-Strategie für Bars und Cocktailbars

Eine maßgeschneiderte digitale Menüstrategie für Bars und Cocktailbars: Getränkekategorisierung, Cocktail-Storytelling, Alkoholhinweise und Preisbildung.

th

thMenu Team

thmenu.com

Ein digitales Menü für eine Bar oder Cocktailbar erfordert eine völlig andere Designdisziplin als ein Restaurantmenü. Das Gästeprofil ist anders (typisch 22-45, gesellig, erlebnisorientiert), das Licht ist gedämpft, die Entscheidungszeit ist länger, und Storytelling beeinflusst die Bestellung direkt. Hier sind die Grundlagen.

Kategoriale Architektur

Eine klassische Barkarte folgt dieser Hierarchie: Signature-Cocktails (am sichtbarsten, 6-12 mit der Identität des Bartenders), dann Klassiker (Negroni, Old Fashioned, Margarita), Spirituosen (Whisky, Gin, Wodka, Rum — Premium oben), Wein & Bier, schließlich alkoholfrei / Mocktails.

Alkoholfreie Drinks nicht verstecken. Mocktail-Verkäufe sind in drei Jahren um 180% gestiegen — eine eigene Produktfamilie.

Die Cocktail-Geschichte

Jede Signature-Beschreibung beantwortet drei Fragen: (1) Wie schmeckt es? (2) Was inspirierte es? (3) Für wen?. In 25-40 Worten erzielt das einen Verkaufszuwachs von 30-45%.

Eine "Show story"-Umschaltung erlaubt kompakte und ausführliche Ansicht.

Preishierarchie

Premium-Spirituosen sind die Marge. Ein "Empfehlung des Bartenders"-Badge oben in jeder Kategorie. Vier Preisstufen ($, $$, $$$, $$$$) helfen besonders Touristen.

Die Unterscheidung Well Drinks (Standard) vs Call Drinks (Premium) muss klar sein.

Alkoholhinweise und Compliance

Hinweise auf Alkohol prominent zeigen — 18+, Schwangerschaft, Fahrtüchtigkeit, ABV-Werte. Frankreich und Skandinavien fordern Schwangerschaftssymbol verpflichtend.

Allergene: Milch (Espresso Martini, White Russian), Ei (Ramos Gin Fizz), Nüsse, Gluten. Ein-Tap-Filter ist Pflicht.

Niedriges Licht und UX

Standard Dark Mode, nicht weißer Hintergrund. Schriftgröße 15-20% größer als im Restaurantmenü.

Plattformen wie thMenu bieten Dark Mode und große Schriften als Standardtheme. Ein Bar-Menü ist kein verkleinertes Restaurantmenü — es hat eigene Designsprache. Richtig eingerichtet steigert es den Barumsatz um 15-25%.

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