Ein Pide-Lokal mit 14 Tischen in Akçaabat hatte bei 9 von 27 Gerichten kein Foto. Nach einer Heatmap-Analyse und gezielten Fotoshootings stieg der Umsatz dieser 9 Gerichte in einem Monat um 71%.
Warum die View-to-Tap-Quote zählt
Schaut der Gast auf eine Speise (view) und öffnet die Detailansicht (tap), entstehen zwei getrennte Signale. Gesunde Gerichte erreichen 8-15%. Alles unter 2% ist ein Warnsignal.
In 90% der Fälle fehlt schlicht das Foto. In Akçaabat lag das fotofreie "Hackfleisch-Pide Extra" bei 1,3%, das bebilderte "Cubed Lamb Pide" bei 14,2%.
Filterung in thMenu Analytics
Unter Analytics → Item Performance Filter "view_count > 100 AND tap_rate < 2%" über 30 Tage anwenden.
- Gerichte mit unter 100 Views ignorieren (Stichprobe zu klein)
- Wochenende und Werktage separat auswerten
- Mit Kategoriemittelwert vergleichen
Priorisierung der Fotokosten
Alle Kandidaten gleichzeitig fotografieren kostet 300-500 €. Klüger: mit den drei margenstärksten Gerichten beginnen. In Akçaabat sprang das "Gemischte Pide" mit 65 TL Marge nach Shooting von 1,8% auf 11,4%.
14 Tage nach dem Shooting erneut messen. Ist die Steigerung unter 30%, war die Fotoqualität schlecht. Tageslicht, 45°-Aufsicht und ruhiger Hintergrund sind Pflicht.
FAQ
Wie lange dauert die Datenerhebung? Bei 50+ Scans pro Tag reichen 14 Tage.
Stockfotos verwenden? Nein — echte Fotos konvertieren 3-5x besser.
Funktionieren KI-Bilder? Nur halb. Sie sehen toll aus, enttäuschen aber beim Servieren.
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