An einem ruhigen Abend im Stadtteil Melikgazi in Kayseri oeffnete der 19-jaehrige Kellner Hakan in der Pause sein Affiliate-Dashboard. In der ersten Zeile stand der Name des Cafes, in dem er gerade Kaffee servierte.
Den eigenen Chef werben — ethisch?
Die Frage klingt einfach, die Antwort ist nuanciert. Hakan arbeitete seit sieben Monaten dort und merkte, dass er die englische Karte aus dem Kopf herunterbeten musste. Er erklaerte dem Inhaber thMenu offen: "Ich habe einen Affiliate-Code, Sie bekommen 5% Rabatt, ich erhalte Provision." Wenn der Inhaber vorab informiert ist, ist das sowohl arbeitsrechtlich als auch nach thMenu-Policy sauber.
Unethisch wird es erst, wenn ein Mitarbeiter den Link verschweigt und das Produkt als Zufallsfund praesentiert. Hakan tat das Gegenteil und legte Rabatt, Provisionsfluss und Drip-Release-Modell schriftlich offen.
thMenu-Policy: Regeln fuer Mitarbeiter-Referrals
Drei Regeln gelten fuer den Fall, dass ein Mitarbeiter den eigenen Arbeitgeber wirbt:
- Offenlegung: schriftliche Mitteilung vor der Entscheidung.
- Kein Self-Purchase: nur Firmenkarte. Identische IP und Zahlungsmittel werden geflaggt.
- Nach Austritt: Provision laeuft weiter — legitime Bezahlung, kein Missbrauch.
14 Monate spaeter: 9 Affiliates und Eigentuemerwechsel
Hakan blieb nicht bei der ersten Empfehlung. Er sprach in vier Stadtteilen mit Cafe-Inhabern und brachte neun weitere Lokale dazu. Im Dezember 2027 betraegt seine Monatsprovision rund 8.400 TRY und steigt naechstes Jahr durch Drip auf 14.800 TRY.
Bemerkenswert: Der erste Cafe-Inhaber verkaufte nach 14 Monaten. Der neue Besitzer behielt thMenu — Hakans Provision lief weiter. Das Lifetime-Modell schuetzt den Einkommensstrom auch bei Eigentuemerwechsel.
FAQ
Darf ich den Chef ohne Hinweis anwerben? Nein, Offenlegung ist Pflicht.
Endet Provision bei Kuendigung? Nein, sie laeuft lebenslang.
Eigene Karte erlaubt? Nein, Self-Purchase wird auto-suspendiert.
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