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industry2027-06-165 Min. Lesezeit

Kühlkettenmanagement: Energieverbrauch gegen Lebensmittelverderb abwägen

Fischrestaurant in Mudanya senkte mit IoT-Sensoren den Verderb um 12% und Strom um 8%. 24.000 TRY Investition, neun Monate Amortisation.

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thMenu Team

thmenu.com

Caner betreibt ein 280 m² großes Fischrestaurant in Mudanya, Bursa. Im Sommer 2025 belasteten ihn zwei Zahlen: 18.000 TRY Stromrechnung pro Monat und 6-7 kg verdorbener Fisch pro Woche. Ein Kühlketten-Audit zeigte, dass ein routinemäßiger +2°C-Sollwert beides verursachte.

Ohne Sensoren keine Steuerung

Anzeigen messen Luftt­emperatur, nicht Kerntemperatur. Bei jedem Türöffnen entsteht ein drei- bis fünfminütiger Ausschlag; Fischfilets erreichen +6°C, bis der Kompressor nachregelt.

Caner verglich Monnit ALTA und Disruptive Technologies vier Wochen lang. Sechs Sensoren in drei Kühlschränken, zwei Tiefkühlern und einer Vorbereitungstheke kosteten 24.000 TRY.

Sollwert-Optimierung

Drei Monate Telemetrie zeigten: Tiefkühler dürfen bei -19°C statt -22°C laufen und erfüllen weiterhin die HACCP-Vorgaben. Kompressorzyklen sanken um 14%.

  • Verderb: 12% weniger
  • Energie: 8% weniger
  • Amortisation: 9 Monate

Alarmschwellen und Disziplin

Ein Telegram-Bot meldet, wenn +5°C länger als 8 Minuten überschritten werden. Im ersten Monat 17 Alarme, im dritten nur noch vier.

Im thMenu-Panel werden Portionen, die länger als 26 Stunden lagern, automatisch ausgeblendet. Kellner können sie nicht mehr in Bestellungen aufnehmen.

FAQ

Was kostet ein Sensor? Monnit etwa 3.200 TRY plus 280 TRY/Monat Gateway-Gebühr.

Muss ich Kühlgeräte tauschen? Nein, Nachrüstung genügt.

HACCP-tauglich? Ja, CSV/PDF-Protokolle ersetzen das handschriftliche Logbuch.

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