Ein Restaurantbesitzer fragte im Januar 2026: "Lieferando nimmt 30% Provision pro Bestellung. Warum sollte mein Gericht auf dem Tisch gleich viel kosten wie online?" Drei Monate später hob er die Online-Preise um 15% an. Das Ergebnis war überraschend.
Die Provisionsstruktur
Die Plattformen verlangen unterschiedlich: Lieferando 30%, Uber Eats 28%, Wolt 25%. Dazu 19% Mehrwertsteuer, 1,5% Kartengebühren und Verpackungskosten. Bei einer 20€-Bestellung bleiben Ihnen netto rund 10,60€. Am Tisch sind es 15,60€.
Diese Lücke unbehandelt zu lassen ist ein langsamer Margenverlust. Zwei Optionen: als Kundengewinnungskosten akzeptieren oder kanalspezifisch bepreisen.
Der 90-Tage-Fall
Das Restaurant erhöhte Online-Preise im Februar 2026 um 15%. Vorher: durchschnittlicher Online-Warenkorb 165₺, Tischdurchschnitt 142₺. Bestellungen fielen Woche 1 um 8%, normalisierten sich in Woche 3, lagen Woche 5 um 3% über Vorniveau.
Online-Warenkorb stieg auf 189₺. Liefer-Kunden sind weniger preissensibel — bis 20% Aufschlag bleibt die Nachfrage stabil.
Einwände behandeln
Wenn ein Gast am Tisch den Online-Preis prüft, hilft Transparenz. Ein Hinweis auf der Speisekarte: "Lieferplattformen erheben 25-30% Provision. Unsere Tischpreise spiegeln diesen Aufschlag nicht wider."
Im ersten Monat: 4 Einwände. Dritter Monat: null. Gäste respektieren Offenheit.
FAQ
Separates Menü hochladen? Ja, jede Plattform unterstützt eigene Preise.
Wie hoch der Aufschlag? Bei 30% Provision: ungefähr 18-22% Markup.
Gilt das für QR-Menüs? Nein. QR ist Tischservice, keine Provision.
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