Ein Weinrestaurant auf der Insel Bozcaada stellte 2025 auf vier Saisonkarten um — jede 13 Wochen lang aktiv. Ergebnis nach einem Jahr: 22% weniger Lagerabfall und 18% weniger Transportemissionen der Lieferanten. So lässt sich das Modell auf thMenu nachbauen.
Mathematik der 13-Wochen-Rotation
Der Saisonstart beginnt mit einer "Lager-Hotliste" mit 18 bis 22 lokal verfügbaren Zutaten. Die Karte wird rückwärts daraus entworfen — nicht aus einer Wunschliste. Im Sommer fiel der Importanteil auf rund 27%.
Die wöchentliche Lieferantenfahrt sank von 4 auf 2 — die Emissionen pro transportiertem Kilo halbierten sich für diese Warengruppe, ohne neue Fahrzeugtechnologie.
Drei Disziplinen für weniger Abfall
Drei harte Regeln stehen hinter der 22%-Zahl:
- Vielfaltslimit: 28 Gerichte pro Saison als Obergrenze.
- Cross-Utilization: jede Zutat in mindestens 3 Gerichten.
- Übergangswoche: 7 Tage Restebewirtschaftung vor Saisonwechsel.
Saisonrotation in thMenu einrichten
Pro- und Platinum-Pläne unterstützen Menüversionierung: "Sommer 2027" und "Herbst 2027" laufen parallel als Entwürfe und ein Klick aktiviert die nächste Saison. Der QR-Code bleibt gleich.
Das "Saisonliebling"-Badge markiert die drei meistverkauften Gerichte automatisch nach 30 Tagen. Gäste erleben Überraschung; Sie messen, was nächste Saison zurückkehren sollte.
FAQ
Reichen 4-Wochen-Zyklen? Technisch ja, aber zu kurz für Lieferantenrabatte. 13 Wochen ist der operative Sweet Spot.
Gäste vermissen ein altes Gericht. Veröffentlichen Sie ein "Saisonarchiv" und bringen Sie Favoriten an Sondertagen zurück — Knappheit fördert Loyalität.
Wie wurde CO2 gemessen? Lieferanten-Kilometer und Gewicht aus Rechnungen × Standardemissionsfaktor. Kein Audit nötig — Jahresvergleich reicht.
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