Eine 24-Tische-Meyhane in Türkbükü, Bodrum, hat ihre veganen Hauptgerichte in die erste Kategorie des QR-Menüs verschoben. Drei Monate später stieg die Wiederbesuchsrate bei veganen und vegetarischen Gästen von 28% auf 46%.
Was die Daten zeigen
Der Bericht der Plant Based Foods Association 2024 ist eindeutig: Der zweite Besuch eines veganen Gastes korreliert zu 62% damit, dass die vegane Sektion innerhalb der ersten drei Scrolls sichtbar ist. Position schlägt Inhalt.
Wer das Menü nach dem Prinzip "Fleisch zuerst" baut, verliert leise ein Kundensegment, das er nie zu Gesicht bekommt.
Die Feldänderung
Drei Dinge wurden in Türkbükü angepasst:
- "Vegane Hauptgerichte" auf Position 1 statt unter Grill.
- Jedes Gericht erhielt ein grünes Blatt-Badge und "100% pflanzlich".
- Vegane Drink-Pairings auf der Produktdetailseite.
Risiko und Nebeneffekt
Fast keine Nachteile: Fleisch-Gäste scrollen weiter und finden ihr Gericht. Vegane Gäste fühlen sich gesehen — und Loyalität ist zur Hälfte dieses Gefühl.
In thMenu dauert das Verschieben einer Kategorie fünf Sekunden. Eine so kleine Entscheidung mit 18 Punkten Retention-Effekt braucht keinen A/B-Test.
FAQ
Reicht eine vegetarische Sektion? Nein. Vegan und vegetarisch sind verschiedene Segmente.
Nur 3 vegane Gerichte — eigene Kategorie sinnvoll? Ja. Sichtbarkeit zählt mehr als Vielfalt.
Muss das Printmenü gleich angepasst werden? Erst digital testen, dann drucken.
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