"Was ist ein NFC-Menü?" ist in Gastronomie-Foren zur regelmäßigen Frage geworden. Das Versprechen — Handy an den Tisch tippen, Karte öffnet sich ohne Kamera — klingt verlockend. Hier vergleichen wir NFC und QR-Menü ehrlich nach Geschwindigkeit, Kosten und Eignung.
Wie NFC funktioniert
NFC (Near Field Communication) ist ein Kurzstrecken-Funkstandard bis ca. 4 cm. Ein passiver NFC-Tag (NTAG213/215) kodiert eine URL. Tippt das Handy an, liest das Gerät die URL und öffnet den Browser.
Schlüsselunterschied: Kein Kamerastart nötig. iPhone 7+ und nahezu jedes moderne Android lauscht im Hintergrund.
Vorteile
1. Schneller: QR 5-7 s, NFC 1-2 s.
2. Lichtunabhängig: QR scheitert im Halbdunkel, NFC nicht.
3. Optik: eingelassene Plakette wirkt edler als ein Sticker.
Nachteile
1. iOS-Bestätigung: iPhone fragt meist nach. Friction.
2. Kosten: Tag 2-4 USD; 30 Tische = 90-120 USD extra.
3. Empfindlichkeit: Metall in der Nähe oder Beschädigung stoppt Lesen.
4. Alte Geräte: Vor-2015-Androids manchmal ohne NFC.
Kostenvergleich
Jahreskosten für 30 Tische:
- QR-Menü (Sticker + thMenu Pro): ca. 320 USD
- NFC-Menü (Tags + Pro): ca. 450 USD
Was passt zu Ihnen?
Luxushotel, Designer-Café, Cocktailbar: NFC. Quartiersbistro, Pizzeria, Snackbar: QR reicht. thMenu unterstützt beides — gleiche Menü-URL hinter QR-Sticker und NFC-Tag.
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