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industry2026-05-315 Min. Lesezeit

Welche Farbe bringt mehr Bestellungen? Farbpsychologie der Speisekarte

Steigern Rot/Gelb wirklich den Appetit? Grün und Gesundheit, Markentreue, kulturelle Unterschiede.

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thMenu Team

thmenu.com

McDonalds gelb-rot, vegane Cafés grün-khaki, Fine Dining schwarz-gold. Kein Zufall. Farbpsychologie nutzt den unbewussten Einfluss der Farbe auf Appetit und Wahrnehmung.

Rot und Gelb wirklich appetitanregend?

Klassische Lehrbücher behaupten es. Stimmt im Fast Food — beschleunigt die Schlange. Im Fine Dining wirkt Rot gegenteilig: angespannt. Daher Bordeaux, nie reines Rot.

Grün

Grün signalisiert "natürlich". Funktioniert für Salate. Falscher Ton (knalliges Limettengrün) wirkt synthetisch. Khaki und Salbei lesen sich edler.

Schwarz und Gold

Steakhouse, Weinkeller, Omakase. Schwarz fokussiert auf das Gericht, Gold signalisiert Wert. Auf OLED-Displays funktioniert "echtes Schwarz" besonders gut.

Blau: Appetit-Killer

Blau gibt es kaum als natürliche Lebensmittelfarbe. Das Gehirn liest blau als "ungenießbar". Ausnahme: Meeresfrüchte.

Kulturelle Unterschiede

Weiß steht im Westen für Sauberkeit, in Ostasien für Trauer. Rot bedeutet in China Glück, in Europa Gefahr. Das Multi-Theme-System in thMenu erlaubt regionale Varianten — meist reicht aber ein konsistentes Branding.

Mit der Markenfarbe nicht streiten

Markenfarbe als Akzent (Buttons, Überschriften), Hintergrund neutral (Creme, Dunkelgrau, tiefes Marineblau).

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