McDonalds gelb-rot, vegane Cafés grün-khaki, Fine Dining schwarz-gold. Kein Zufall. Farbpsychologie nutzt den unbewussten Einfluss der Farbe auf Appetit und Wahrnehmung.
Rot und Gelb wirklich appetitanregend?
Klassische Lehrbücher behaupten es. Stimmt im Fast Food — beschleunigt die Schlange. Im Fine Dining wirkt Rot gegenteilig: angespannt. Daher Bordeaux, nie reines Rot.
Grün
Grün signalisiert "natürlich". Funktioniert für Salate. Falscher Ton (knalliges Limettengrün) wirkt synthetisch. Khaki und Salbei lesen sich edler.
Schwarz und Gold
Steakhouse, Weinkeller, Omakase. Schwarz fokussiert auf das Gericht, Gold signalisiert Wert. Auf OLED-Displays funktioniert "echtes Schwarz" besonders gut.
Blau: Appetit-Killer
Blau gibt es kaum als natürliche Lebensmittelfarbe. Das Gehirn liest blau als "ungenießbar". Ausnahme: Meeresfrüchte.
Kulturelle Unterschiede
Weiß steht im Westen für Sauberkeit, in Ostasien für Trauer. Rot bedeutet in China Glück, in Europa Gefahr. Das Multi-Theme-System in thMenu erlaubt regionale Varianten — meist reicht aber ein konsistentes Branding.
Mit der Markenfarbe nicht streiten
Markenfarbe als Akzent (Buttons, Überschriften), Hintergrund neutral (Creme, Dunkelgrau, tiefes Marineblau).
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