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tips2026-07-046 Min. Lesezeit

Wie viele Kategorien sollte Ihre Speisekarte haben? Die optimale Struktur

Zu wenige Kategorien verwirren, zu viele überfordern. Die 7±2-Regel, Scan-Verhalten und die optimale Kategorienzahl je nach Restauranttyp.

th

thMenu Team

thmenu.com

"Wie viele Kategorien sollte eine Speisekarte haben?" ist keine Geschmacksfrage. Jahrzehnte kognitiver Forschung zeigen einen klaren Bereich. In diesem Beitrag betrachten wir die optimale Kategorienzahl als datenbasierte Entscheidung.

Die 7±2-Regel: Grenze des Kurzzeitgedächtnisses

Der Mensch behält gleichzeitig etwa 5-9 Elemente im Kurzzeitgedächtnis. Bei 14 Kategorien verliert der Gast nach der siebten den Überblick. Er scrollt unsicher, vergisst und tippt am Ende auf das Vertrauteste.

Digitales Menü hat unbegrenzten Platz — doch das ist eine Falle. Sechs bis acht Hauptkategorien sind ideal für die meisten Restaurants.

Kategorienvorlagen nach Restauranttyp

Klassisches Lokal/Café: Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichte, Salate, Desserts, Getränke — 6 Kategorien. Pizza/Pasta: Pizzen, Pasta, Salate, Vorspeisen, Desserts, Getränke — 6. Steakhouse: Steaks, Beilagen, Saucen, Salate, Desserts, Wein, Cocktails — 7.

Bei großen Karten (200+ Gerichte) verwenden Sie Untergruppen innerhalb einer Kategorie statt zwölf Tabs.

Scan-Verhalten: Wie wird gelesen?

Analytik zeigt: Der Gast verbringt durchschnittlich 38-52 Sekunden auf der Karte. 60% davon in den ersten drei Kategorien. Auch bei 14 Kategorien werden die letzten sieben kaum gesehen. Die ersten drei generieren 55-70% der Bestellungen.

Konsequenz: Hochmarge-Gerichte und Signature-Items gehören nach oben. Bei 10+ Kategorien senkt Streichen meist nicht den Umsatz — es hebt ihn.

Plattformen wie thMenu liefern Kategorienanalytik: Klicks, Absprünge, Conversions. Jährliche Überprüfung lohnt sich. Kategorienzahl ist eine Verhaltensentscheidung, keine Ästhetik.

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